Energiewirtschaftsgesetz (EnWG)

Energiewirtschaftsgesetz
1 – Tages – Kurs

Die Ziele des EnWG sind gemäß § 1 EnWG:

  • die „möglichst sichere, preisgünstige, verbraucherfreundliche, effiziente und umweltverträgliche“ Versorgung der Allgemeinheit mit Strom und Gas,
  • die „Sicherstellung eines wirksamen und unverfälschten Wettbewerbs bei der Versorgung mit Elektrizität und Gas und der Sicherung eines langfristig angelegten leistungsfähigen und zuverlässigen Betriebs von Energieversorgungsnetzen“ und
  • die Umsetzung und Durchsetzung des Energierechts der Europäischen Gemeinschaft.

Das Seminar vermittelt Grundlagenwissen zum Energiewirtschaftsgesetz (EnWG) in kompakter Form für Praktiker. Das Seminar soll die Teilnehmer unterstützen, das Regelwerk grundsätzlich kennenzulernen, um sich anschließend selbständig in spezielle Themen vertiefen zu können.

Der Schwerpunkt des Seminars liegt auf „Elektrizität“.

Der Netzbetrieb ist als natürliches Monopol Gegenstand zahlreicher staatlicher Eingriffe: Den sonst durch den Markt geregelten Bereichen wie der Preisbildung und der unternehmerischen Aufgabengestaltung werden durch das EnWG Grenzen gesetzt; das EnWG greift auch in die Struktur der Netzunternehmen ein.

Seminarinhalte:
  • Energieversorgung in Deutschland
    – Erzeugung, Verteilung und Verbrauch (Wie kommt der Strom in die Steckdose)
  • Alle relevanten Gesetze in der Energiewirtschaft
    – Das Energiewirtschaftsgesetz und seine Verordnungen, EEG, KWKG etc
  • Technische Grundlagen Strom
    – Stromstärke, Spannung und Widerstand (Grundbegriffe der Elektrizitätslehre)
  • Regulierung in Deutschland
    – Regulierungsmanagement, Anreizregulierung, Versorgungssicherheit

Zur Durchsetzung der Regelungen sind die Netzbetreiber der Aufsicht einer Regulierungsbehörde unterworfen (z. B. Bundesnetzagentur oder Landesregulierungsbehörden). Die wichtigsten Aufgaben der Regulierungsbehörden sind die Missbrauchsaufischt, die Überwachung der Vorschriften zur Entflechtung der Netzbereiche (Unbundling) und zur System- verantwortung der Versorgungsnetzbetreiber sowie – seit 1. Januar 2009 – die Festlegungen im Rahmen der Anreizregulierung.

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